Pickel ausdrücken? Warum du es lassen solltest und was stattdessen hilft
Wir kennen alle diesen Moment: Du stehst vor dem Spiegel, entdeckst einen Pickel – und die Finger sind schneller als der Verstand. Kurz danach ist die Stelle rot, geschwollen und oft sichtbarer als vorher.
Warum Ausdrücken meistens nach hinten losgeht
Ein Pickel ist eine kleine Entzündung unter der Haut. Wenn du drückst, kommt nur ein Teil nach außen – der Rest wird oft tiefer ins Gewebe gedrückt. Das kann dazu führen, dass die Stelle länger braucht, sich weiter entzündet oder sogar ein dunkler Fleck oder eine kleine Narbe zurückbleibt. Dazu kommen Bakterien von den Fingern.
3 Alternativen, die du ab heute ausprobieren kannst
1. Finger weg – wirklich. Klingt banal, ist aber der wichtigste Schritt. Viele drücken unbewusst, z. B. beim Lernen oder am Handy.
2. Pickel abdecken statt bearbeiten. Pickel-Patches wirken wie ein kleiner Schutzschild: Sie decken die Stelle ab, sodass du nicht mehr drankommst, und schützen vor Schmutz von außen. Besonders praktisch über Nacht.
3. Gezielte Pflege statt Druck. Statt zu drücken, kannst du die Stelle gezielt pflegen – zum Beispiel mit sanfter Lichtpflege. Mehr dazu, wie Rot- und Blaulicht funktionieren, liest du in unserem Artikel Rot- oder Blaulicht?.
Wann du zur Hautärztin solltest
Wenn du sehr viele, tiefe oder schmerzhafte Entzündungen hast oder Narben zurückbleiben, lass das bitte dermatologisch abklären. Pflegeprodukte ersetzen keine ärztliche Behandlung.
Unser Tipp: Die Kombi aus Acne Aid Pen und Pickel Patches – erst gezielt pflegen, dann abdecken und die Finger fernhalten.